Seite drucken  |  - A A A +

17.09.2018 | 119 Dienstjubilare im Eichsfeld Klinikum geehrt

30 Jahre und noch viel länger

Heiligenstadt, Reifenstein, Worbis. Er ist am 1. April 1988 an das Eichsfeld Klinikum gekommen – in das Haus St. Vincenz Heiligenstadt. Eingestellt wurde Norbert Bierschenk damals als Tischler und er blieb seinem Fachbereich bis zum heutigen Tag treu. Er hat so manche Veränderung innerhalb des Klinikums und Entwicklungen in seinem Bereich während seiner langen Laufbahn mitgemacht. Jetzt feiert er Jubiläum: Seit 30 Jahren ist er bereits Haustechniker – im Dienste und zum Wohle der Patienten, Besucher und Mitarbeiter.



Kaum einer kennt sich im Haus St. Vincenz Heiligenstadt so gut aus wie er. Norbert Bierschenk und sein Team sind der Garant für ungestörte Betriebsabläufe in allen technischen Bereichen. Hier tropft ein Wasserhahn im Patientenzimmer, eine Lampe ist auf den Stationsfluren ausgefallen oder dort wird ein Untersuchungszimmer nicht richtig temperiert - immer wenn Heizungen, die Strom- oder Wasserversorgung nicht funktionieren oder Reparaturen anstehen, sorgt „der Norbert“ zuverlässig und mit Ideenreichtum dafür, dass alles wieder schnell entweder selbst in Ordnung gebracht oder entsprechend organisiert wird.

Als Bierschenk zum Eichsfeld Klinikum kam, gewann dieses einen erfahrenen Tischler, der sein Handwerk bei einer Heiligenstädter Firma gelernt und dort Erfahrungen gesammelt hatte. Das Eichsfeld Klinikum schätzt den gewissenhaften Handwerker. Er und sein Team sind als Allrounder vielseitig einsetzbar, ob bei Schreinerarbeiten, sämtlichen bauhandwerklichen Tätigkeiten und Renovierungsarbeiten.

„Ich habe mich schon in der Schule für das Handwerkliche interessiert“, so der 51-jährige Jubilar und er ergänzt: „Außerdem wird es nie langweilig. Es gibt immer wieder neue Methoden, neue Materialien und auch im Handwerk immer mehr Elektronisierung und Digitalisierung. Das ganze Feld entwickelt sich stets weiter.“ Auch wenn das Schreinern bei seinen Aufgabenfeldern zu einst deutlich zurückgegangen ist – bei sprichwörtlich mehr als 1.000 Türen und Fenstern im Eichsfeld Klinikum fallen da schon noch einige Arbeiten an, führt Bierschenk lachend aus. Denn: Schreinern ist und bleibt Bierschenks Leidenschaft.

„Ich habe viele verschiedene Ärzte und Pfleger kommen und gehen sehen“, erinnert sich Bierschenk zurück. Stichwort Umzüge: Sie sind Ausdruck der beständigen notwendigen Veränderungsprozesse - ob mit der zurückliegenden Fusionierung der Häuser, der kontinuierlichen Spezialisierung der drei Häuser des Eichsfeld Klinikums und der stetigen fachlichen Ausrichtung. Hätte Bierschenk allerdings einen Wunsch frei, dann könnten sie gerne weniger werden - die Umzüge innerhalb des Hauses und natürlich auch standortübergreifend.
Denn auch die Jahreszeiten bringen zusätzlich so ihre besonderen Herausforderungen und Aufgabenfelder mit sich. Eine Selbstverständlichkeit für ihn und sein Team ist betriebsbedingt auch der Winterdienst und die Räumungsarbeiten. Und im Sommer? Da warten zusätzlich Garten- und Beetpflege, die Wartung der Teichanlagen und Pumpen und vieles mehr auf ihn.

Nicht nur Bierschenk, alle Haustechniker, haben einen Begleiter: das Handy. Sie sind ständig erreichbar und in Bereitschaft. „Unsere Zeit ist schneller geworden“, so der Standortverantwortliche für das Haus St. Vincenz Heiligenstadt. Kamen früher die Aufträge per Dienstbesprechung „rein“, so regieren heute Telefon und E-Mail und selbstverständlich das Ticketsystem, mit dem quasi jeder Mitarbeiter Mängel und Störungen an alle Haustechniker in den drei Häusern melden kann.

Neben seiner Tätigkeit im Eichsfeld Klinikum ist Norbert Bierschenk außerdem seit über 4 Jahren im Friedensdorf International engagiert. Nicht nur im Klinikum selbst hat er ein offenes Ohr, auch nach Dienstschluss hilft er gemeinsam mit weiteren Friedensdorf-Ehrenämtlern, dass verletzte und schwerkranke Kinder aus Krisen- und Kriegsgebieten nach Operationen besucht, aufgefangen und ihnen Beistand gegeben wird.

Der Geschäftsführer, das Direktorium und die Mitarbeitervertretung des Eichsfeld Klinikums gratulierten allen Mitarbeitern zu dem persönlichen Dienstjubiläum und bedankten sich herzlich für den wertvollen Dienst und die Treue zum Unternehmen - verbunden mit den besten Wünschen für die private und berufliche Zukunft. Für die Jubilare führt das Eichsfeld Klinikum jedes Jahr eine Jubiläumsfeier durch.

Zur diesjährigen Jubiläumsveranstaltung waren 119 Dienstjubilare geladen. „Als größter Arbeitgeber der Region und bedeutender Ausbildungsbetrieb sind wir uns unserer Verantwortung bewusst und verstehen uns nicht nur als Dienst-, sondern auch als Wertegemeinschaft.“ so Franz Klöckner, Geschäftsführer des Eichsfeld Klinikums. Die Jubilare kommen aus allen Fachbereichen – ob aus der Medizin, aus der Pflege, aus den Pflege- und Funktionsdiensten, aus den medizinisch unterstützenden Diensten, aus den Wirtschafts-, Versorgungs- und technischen Diensten, aus der Verwaltung oder es sind Lehrkräfte und Praxisanleiter.

Klöckner führt weiter aus: „Als Arbeitgeber sind wir stolz: Dieses Jahr haben wir unter den Jubilaren 7, die auf 45 Dienstjahre zurückblicken. 15 Mitarbeiter sind bereits 40 Jahre im Eichsfeld Klinikum tätig und 43 haben eine 30 bzw. 35-jährige Laufbahn bei uns.“ Norbert Bierschenk ist einer von ihnen.